Die gemeinsame Haltung von Respekt und Wertschätzung ist der Kern eines Schullebens, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen und Schüler*innen glücklich lernen können. Ohne zu zögern in jeder Situation das Kind in den Mittelpunkt zu stellen, ist unsere essenzielle gesellschaftliche Aufgabe. Sie erfordert Kraft und Mut, denn Zusammenhänge müssen verstanden, Konflikte gelöst und Ursachen geklärt werden.
Wir wollen uns an der AFR stets gegenseitig daran erinnern, dass es unsere Schule zu diesem Zweck gibt: um unsere Schüler*innen zu fördern und zu schützen. Das Erstellen und Weiterentwickeln des Schutzkonzepts sehen wir als willkommenen Anlass, um diese Aufgabe immer im Blick zu behalten.
Dazu gehört auch, dass sich das gesamte Schulpersonal über seinen Vorbildstatus bewusst ist. Es gehört zu unserer Verantwortung, den Kindern ein achtsames Verhalten vorzuleben. Dieses zeigt sich schon in Alltagssituationen und bedarf häufig keiner besonderen Betonung. Oftmals kann die Handlung für sich sprechen. Wenn Werte wie Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit unser Tun und unsere Sprache prägen, so ist dies sicherlich ein großer Schritt, um Grenzverletzungen bewusst wahrzunehmen, zügig zu thematisieren und zu verfolgen.
Um hier umsichtig vorzugehen, haben wir Kontrollmechanismen wie den Verhaltenskodex und das Beratungsteam eingeführt sowie uns mit schulrelevanten Institutionen vernetzt. Auch geht es uns um permanente Fortbildung in Schwerpunktbereichen des Schutzkonzeptes, wie z.B. Traumapsychologie oder Deeskalation.