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21.11.2018

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Auf nach München- Westfalenwelle überrollt Oberbayern

10a, 10b und 10c auf Klassenfahrt in Bad Tölz. Vom 10.09. – 14.09.2018 – zu Beginn unseres letzten Schuljahres an der AFR- hieß es für die Klassen 10a, 10b und 10c: „Ab in den Süden“! Unser Ziel war die oberbayrische Gemeinde Bad Tölz, eine knappe Autostunde von der Landeshauptstadt München entfernt.


Schon um 6.00 Uhr morgens waren unsere Koffer in den Bussen verpackt, nach 10 Stunden das Ziel, die Sport-Jugendherberge Bad Tölz, erreicht. Nach der Ankunft am späten Nachmittag richteten wir unsere Zimmer ein und es gab Abendessen. Danach hatten wir dann die Möglichkeit, uns Bad Tölz etwas genauer anzusehen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit einem guten Mix aus Kultur und Natur erwartete uns 79 Schülerinnen und Schüler mit unseren begleitenden Lehrerinnen und Lehrern. Einiges unternahmen wir alle zusammen, anderes im Klassenverband zeitversetzt. 

Der Wettergott meinte es in dieser Woche besonders gut mit uns und schenkte uns Temperaturen bis knapp an die 30°.

„Ich hasse Sie, Herr Garthaus! Ich kann nicht mehr!“ , keuchte Emma am Dienstag Morgen beim Aufstieg der 10a und 10b auf den Herzogenstand, dem 1 731 m hohen Lieblingsberg von König Ludwig II. von Bayern, dem Erbauer des Schlosses Neuschwanstein.

Als Emma den Gipfel erreichte und das wunderschöne Alpenpanorama vor Augen hatte, waren diese Worte ganz schnell vergessen. Viele von uns  hatten die Alpen mit der Zugspitze und einigen 4000er jenseits der Grenze zu Österreich in all ihrer Pracht noch nie „live“ gesehen. Die Brotzeit schmeckte uns nach der Anstrengung besonders gut.

Ein kühles Bad in der Trimini-Terme am Kochelsee schloss den Tag ab.

 

Geschafft! - Blick vom Herzogsstand

 

Der nächste Tag ein starker Kontrast: Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau gehörte als unbedingtes Muss für uns Schüler der Anne-Frank-Schule zur Klassenfahrt dazu. Während der beeindruckenden Führung über das ehemalige KZ- Gelände Dachau erfuhren wir nicht nur viel über das leidvolle Schicksal der vielen KZ-Häftlinge, sondern spürten auch, dass die Mechanismen der damaligen Nazi-Propaganda auch heute noch Menschen auf falsche Wege führen können. Wir waren uns alle einig "So etwas darf nie wieder passieren".

 

Menschenverachtende „Begrüßung“ am Eingangstor im KZ Dachau

Mahnmal in Dachau: Drei Winkelfarben sind nicht zu finden: der schwarze Winkel der als "asozial" bezeichneten Häftlingsgruppe, der grüne Winkel der so genannten kriminellen Häftlinge und der rosa Winkel, den die homosexuellen Häftlinge tragen mussten. Bei der Errichtung des Mahnmals im Jahr 1968 wurden nur diejenigen Häftlingsgruppen aufgenommen, die zu dieser Zeit als "anerkannte" Verfolgtengruppen zählten, d.h. jene, die aus politischen, rassistisch motivierten oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Das Schicksal der anderen, der so genannten "vergessenen Opfer" ist erst seit den 80er Jahren ein Thema der Forschung und der öffentlichen Diskussion.

 

Am Nachmittag stand der Besuch der Landeshauptstadt München auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Shoppingbummel ließen wir den Abend mit einem zünftigen Abendessen im Hofbräuhaus ausklingen, natürlich nur mit Spezi und Almdudler.

 

 

Hier feiert der FC Bayern seine Meisterschaft:Landeshauptstadt München, Marienplatz

 

 

Der Donnerstag war für viele von uns das Highlight der Fahrt: 12 km Rafting auf der Isar von Lenggries bis Bad Tölz bei strahlendem Sonnenschein. Die 13° „warme“ Isar, die hier in ihrem natürlichen Bett fließt, hatte zwar auf Grund des trockenen Sommers kein „Hochwasser“, aber die Stromschnellen und Wasserverwirbelungen sorgten dennoch für viel viel Spaß und Action. Beim freiwilligen oder unfreiwilligen Bad im kühlen Nass spürten wir sehr schnell, warum unsere „totschicken“ Neoprenanzüge das angesagte Kleidungsstück auf der Schlauchboottour waren.

 

Mode 2018- Start der Raftingtour in Lenggries

 

Sicherheitseinweisung am Isarstrand

 

 

12° C. Brrrrrrrr !

 

Auf der Rückfahrt zur Jugendherberge war der Blomberg, der Hausberg von Bad Tölz, unser nächstes Etappenziel. Mit dem Sessellift ging es zunächst zum Gipfel, wo uns ein wunderbarer Ausblick erwartete. Almdudler und Kaiserschmarrn sorgten dafür, dass die verbrauchten Kalorien schnell wieder aufgebaut wurden. Von der Mittelstation ging es dann in einer 1,3 km langen rasanten Fahrt (längste Rodelbahn Europas) auf dem Rodelbob zurück zur Talstation.

 

10 a

 

10 c

 

So steil ging es „bergab“!

 

Die 10b, die bereits am Dienstag die Raftingtour genossen hatte, ersparte sich den langen Aufstieg um Herzogstand und nutzte die Gondel um das Alpenpanorama vom Gipfel (zu Fuß!) zu bestaunen. Danach fuhren wir zur Leutascher Geisterklamm in Mittenwald, die  wohl zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Alpenwelt Karwendel zählt. Die großen Wasserfällen und tiefen Schluchten waren sehr beeindruckend, besonders die beiden Brücken, welche über die Klamm führen und einen atemberaubenden Ausblick bieten.

 

Die Gipfelstürmer der 10b

 

„Atem(be)raubend": Die Geisterklamm in Mittenwald

 

„Servus Bad Tölz!“ hieß es am Freitag Morgen. Bevor es aber auf der Autobahn wieder Richtung Münsterland ging, machten wir noch einmal einen Zwischenstopp in der bayrischen Metropole. Zwei Sehenswürdigkeiten durften nicht fehlen: das Deutsche Museum oder die Allianzarena, wir konnten wählen. „Leider“ war die Schlange vor dem Museum zu lang für unsere geplante Zeit, aber eine Shoppingtour auf Münchens Flaniermeile tröstete uns schnell.

 

Allianz-Arena- des FC Bayern: "Mia san mia"

 

Neuer, Hummels & Co.

 

 

Neuer, Müller & Co begegneten uns zwar auf der Führung durch die Allianzarena nicht, aber wir bekamen dennoch einen interessanten Einblick in den Arbeitsplatz unserer Elitekicker.

Nach 9-stündiger Busfahrt kamen wir müde, aber gut gelaunt und um viele Erlebnisse und Erfahrungen reicher in Ahaus an. Es war eine tolle Fahrt. Gegen eine Wiederholung hätte niemand etwas einzuwenden.

 

Klassen 10 a,b,c



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