"Wie schön ist es, dass man nicht
eine Sekunde warten muss,
um damit zu beginnen,
die Welt zu verbessern."
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Klassen 9a und 9b auf historischer Spurensuche in Verdun

Vom 13. bis 15. Juli 2026 besuchten die Klassen 9a und 9b im Rahmen einer dreitägigen Gedenkstättenfahrt die französische Stadt Verdun.

Neben dem Kennenlernen der Stadt standen insbesondere die historischen Schauplätze rund um die Schlacht um Verdun im Mittelpunkt. Bei einer Stadtrallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler Verdun in Kleingruppen und konnten dabei ihre Französisch- und Englischkenntnisse praktisch anwenden.

Ein zentraler Programmpunkt war die Besichtigung des Forts Douaumont. Als größtes Werk des äußeren Festungsgürtels von Verdun spielte das Fort im Ersten Weltkrieg eine wichtige Rolle und war während der Schlacht um Verdun besonders stark umkämpft. Eine Führung durch die Anlage vermittelte einen unmittelbaren Eindruck von den damaligen Bedingungen und den Ereignissen während der Kämpfe.

Ergänzt wurde der Besuch durch das Beinhaus und den Soldatenfriedhof von Douaumont. Die Gedenkstätten verdeutlichen die enormen menschlichen Verluste der Schlacht. Besucht wurde auch eine Gedenkstätte an dem ehemalige Dorf Douaumont, das im Ersten Weltkrieg vollständig zerstört und anschließend nicht wiederaufgebaut wurde.

Am Abend des 14. Juli konnten die Schülerinnen und Schüler die besondere Atmosphäre des französischen Nationalfeiertags in Verdun erleben und einen Einblick in französische Traditionen und das gesellschaftliche Leben vor Ort gewinnen.

Auf der Rückfahrt nach Ahaus stand mit der Maginot-Linie ein weiterer bedeutender historischer Ort auf dem Programm. Das nach dem Ersten Weltkrieg errichtete französische Verteidigungssystem sollte einen erneuten deutschen Angriff verhindern. Bei einer Führung durch die unterirdischen Anlagen erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Aufbau und Funktionsweise der Befestigungsanlagen. Die rund 13 Grad im Inneren der Anlage machten den Schülerinnen und Schülern deutlich, unter welchen Bedingungen die Menschen in der Anlage leben mussten.

Die von Lehrer Thomas Langkowsky organisierte Fahrt führte die Schülerinnen und Schüler damit an authentische Schauplätze des Ersten Weltkriegs, mit denen sie sich zuvor unter anderem im Politikunterricht beschäftigt hatten. Der Besuch der historischen Orte machte die im Unterricht behandelten Ereignisse unmittelbar erfahrbar. Müde, aber mit zahlreichen neuen Eindrücken kehrten die Klassen anschließend nach Ahaus zurück.