Im Wahlpflichtkurs Biologie der 10. Klasse ging es in den letzten Wochen um die verschiedenen Stationen des Lebens. Ein Organ, das wichtig für die Entgiftung des Körpers ist, wurde besonders ausführlich behandelt: die Niere.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv den Aufbau und die Funktion der Niere kennengelernt hatten, wurde das Ganze nun praktisch erarbeitet.
Mit Handschuhen, Skalpell und einer Portion Neugier bewaffnet ging es ans Sezieren. Anfangs war die Stimmung eine Mischung aus „Oh!“ und „Igitt!“, doch schnell überwog der Forschergeist. Äußerlich eher unscheinbar, entpuppte sich die Niere im Inneren als echtes Organisationswunder: Nierenrinde, Nierenmark und Nierenbecken konnten nicht nur im Buch bewundert, sondern live entdeckt werden.
Besonders spannend für die jungen Forscher waren die zuvor theoretisch besprochenen Strukturen nun tatsächlich zu erkennen. Spätestens beim Freilegen der einzelnen Bereiche wurde klar, wie beeindruckend effizient dieses bohnenförmige Organ arbeitet. Täglich filtert es unser Blut, reguliert den Wasserhaushalt und sorgt dafür, dass unser Körper im Gleichgewicht bleibt.
Am Ende der Biologiestunde war allen klar, das war nicht bloß graue Theorie, sondern ziemlich faszinierend, wenn auch ein kleines bisschen glitschig. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig: So macht Lernen doppelt Sinn, erst verstehen, dann selbst entdecken!