Mit dem Rückaustausch nach Finnland sind die diesjährigen Europafahrten der Anne-Frank-Realschule zu Ende gegangen. Die Fahrten fanden im Rahmen des ERASMUS+-Programms der Europäischen Union statt. Was im Dezember mit internationalen Gästen in Ahaus begann, fand Anfang Februar seinen stimmungsvollen Abschluss im winterlichen Kalajoki.
Im Dezember war die AFR Gastgeberin für Partnerschulen aus Sizilien, den Niederlanden, Finnland und St. Maarten. Mehrere Tage lang wurde gemeinsam gelernt, gesprochen und gelacht. Schnell entstanden Gespräche über Ländergrenzen hinweg, und nicht selten auch neue Freundschaften.
Unterrichtsbesuche, Ausflüge nach Amsterdam sowie der Besuch der Weihnachtsmärkte in Münster und Köln sorgten für gemeinsame Erlebnisse. Vor allem aber bot der Austausch zahlreiche Gelegenheiten, die Fremdsprachen ganz selbstverständlich im Alltag anzuwenden. Als Europaschule setzt die AFR bewusst auf persönliche Begegnungen, denn so wird Europa konkret erlebbar.
Austausch im winterlichen Finnland
In der ersten Februarwoche machte sich die Ahauser Gruppe auf den Weg in den hohen Norden. Nach ersten Eindrücken in Helsinki ging es mit dem Zug weiter nach Kokkola, wo die Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren Gastfamilien empfangen wurden.
Die Woche bot intensive Einblicke in den finnischen Schulalltag und das Leben vor Ort. Ein Tagesausflug nach Oulu führte die Gruppe ins Oulun taidemuseo. Besonders eindrucksvoll war dort die Ausstellung über die Sámi, die indigene Bevölkerung des Nordens.
Auch außerhalb des Unterrichts wurde viel gemeinsam gemacht. Schlittschuhlaufen, Rodeln und Spaziergänge auf dem zugefrorenen Meer gehörten ebenso dazu wie das Backen finnischer Spezialitäten. Ein sportlicher Wettbewerb mit typisch finnischen Disziplinen von Curling über Langlauf bis hin zum Gestalten eines Eiskunstwerks sorgten für Begeisterung.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Nachmittag am Strand von Kalajoki. Bei heißem Kakao und Stockbrot blickte die Gruppe auf eine erlebnisreiche Woche zurück.
Die Europafahrten zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig Europa ist. Der Austausch stärkt neben den Sprachkenntnissen vor allem das gegenseitige Verständnis und damit den europäischen Gedanken im Alltag unserer Schulgemeinschaft.