Im Biologie-Wahlpflichtkurs wurde es in den ersten Schulwochen des neuen Schuljahres spannend. Passend zum Thema Evolution machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, die Entstehung von Fossilien nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch nachzuvollziehen.
Dafür wurden Muscheln vorsichtig in Gips gedrückt und die Abdrücke zum Trocknen beiseitegestellt. Pünktlich vor der Klassenfahrt, damit genügend Zeit blieb, bis das „Steinzeitprojekt“ fertig war. Anschließend folgte dann der aufregende Moment, denn die Fossilienmodelle wurden aufgeklopft.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Einige Abdrücke waren erstaunlich detailgetreu, andere eher abstrakt – fast genauso wie echte Fossilien, die in der Natur ebenfalls selten perfekt erhalten sind. Schnell wurde klar, warum Fossilienfunde etwas ganz Besonderes sind.
Auch wenn nicht jedes Stück einem Museumsexemplar glich, machte das kreative Experiment allen viel Freude. Experimentieren, Ausprobieren und modellhaftes Lernen standen bei diesem MINT-Projekt im Vordergrund.