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Gegen Mobbing und Gewalt
In der schulinternen Lehrerfortbildung am 14. Februar 2005 setzte sich das Kollegium der Anne-Frank-Realschule intensiv mit den Aspekten von Mobbing und Gewalt im Schulalltag auseinander.
Ausgrenzungsprozessen, Quälereien und Gewalthandlungen in der Schule muss nicht hilflos, ängstlich und unsicher zugeschaut werden. Wolfgang Kindler, Spezialist für Mobbingfragen in der Schule, zeigte den Lehrerinnen und Lehrern, wie SchülerInnen und LehrerInnen mit Mobbingfällen umgehen können, wie Schlichtungen erfolgreich werden und wie Patenschaften das Klassenleben positiv beeinflussen können.
Kindler ging bei seinen Ausführungen davon aus, dass Mobbing dann vorliegt, wenn dauerhaft grundlegende Beinträchtigungen durch gezielt aggressives Verhalten hervorgerufen werden. Beileibe nicht jeder Schülerstreit sei Mobbing, ebenso fände man Mobbing nicht nur zwischen Schülern, sondern auch zwischen Lehrern und Schülern, und zwar in beiden Richtungen.
Anhand eines Filmes, dessen Drehbuchautor er ist, stellte er ein Mobbing-Problem dar und versuchte Ursachen und Wirkungen klarzumachen. Desweiteren stellte er Hilfen für Unterrichtseinheiten vor, die von SchülermoderatorInnen oder von LehrerInnen selbst durchgeführt werden können. Sein Buch "Gegen Mobbing und Gewalt" verdeutlicht die Hintergründe von Mobbingprozessen und gibt Texte, Methoden, Beispiele und praktische Tipps an die Hand, die man direkt einsetzen kann.
Der Umgang mit Konflikten muss gelernt werden. Dazu führten die Lehrerinnen und Lehrer unter Kindlers Anleitung hilfreiche praktische Übungen durch.
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