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Ohne Gewalt zum Erfolg
Groß war die Freude bei den zwölf mitgereisten Schülern und zwei Lehrkräften der Anne-Frank-Realschule, die gestern bei der Martin-Gauger-Preisverleihung in Recklinghausen dabei waren - aber auch die Anerkennung für die Sieger.
Erster wurde ein Kunstkurs des Johannes-Rau-Gymnasiums Wuppertal mit Buchattrappen und Daumenkino zum Thema "Jugendgewalt", es folgte die Radio-AG der Realschule Viersen.
"Vor zwei Jahren haben wir die Wuppertaler Schule noch hauchdünn geschlagen, aber diesmal geht der Sieg ganz klar in Ordnung", kommentiert Karl-Heinz Garthaus als Klassenlehrer der 8d. Damals hatte die Anne-Frank-Realschule den Sieg geholt, was die Freude über den jetzt erreichten dritten Platz unter sechs Preisträgern aus dem Feld aller beteiligten Schulen jedoch nicht schmälert, wie Anne Schwanekamp für die evangelische Lerngruppe der Stufe 8 versichert.
Alle zusammen haben die zehn Motive für eine Plakatausstellung zum Thema "Jugendgewalt" zusammengestellt und jeweils kleine Essays dazu verfasst. Zu zehn verschiedenen Formen von Gewaltanwendung hatten sie zuvor Thesen entwickelt, die Lösungsmöglichkeiten formulieren wie zum Beispiel: "Gewalt hat keine Chance, wenn wir niemanden ausgrenzen." Zu jeder dieser Thesen passt eines der Motive auf den von den Schülern ebenfalls selbst angefertigten Plakaten.
Denkanstöße
Die prämierten Werke sollen jetzt in der ganzen Schule an den Wänden verteilt werden als Wegweiser, die zum Nachdenken anregen. Was sie mit den 200 Euro Preisgeld anfangen wollen, auch darüber können sich die Schüler jetzt Gedanken machen. Mel Münsterland Zeitung 13. 12. 2008
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