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10.02.2012

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10.02.2012

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Ausgezeichnet!

Allein von der Anne-Frank-Realschule nahmen bei beiden Wettbewerben 255 SchülerInnen teil. Davon erhielten 148 Teilnehmer eine Urkunde: Eine Urkunde mit ausgezeichnetem Erfolg erhielten Maria Hessel (Klasse 10c) und Monika Potthoff (Klasse 10e) von der Anne-Frank-Realschule in Ahaus.


Rund 10.440 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in NRW waren bei den beiden Wettbewerbsrunden „Chemie entdecken“ des Schuljahres 2009/2010 dabei. Der Arbeitskreis „Chemie entdecken“ im Kölner Modell an der Universität zu Köln ehrte die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Juni in der dortigen Universität. Eingeladen waren 356 Preisträger aus ganz NRW im Alter von 11 bis 16 Jahren. Die Feier fand in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. Insgesamt haben sich seit dem Start des Wettbewerbs mehr als 75.500 Jugendliche aus NRW daran beteiligt.

Außer den Preisträgern mit ausgezeichnetem Erfolg nahmen an der Feierstunde neben Ministerialdirigent Reinhard Aldejohann, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz, Vertreter der Bezirksregierungen, der Chemischen Industrie, einiger Verbände, der Schulen und der Medien teil.

Dr. Elke Schumacher, Leiterin des „Chemie entdecken“-Teams, berichtete über die beiden Wettbewerbe und moderierte die Feier. Einer der Höhepunkte war der Experimentalvortrag von Prof. Dr. Gerd Meyer, Institut für Anorganische Chemie. In gewohnt spannender, lehrreicher und unterhaltsamer Weise referierte er dieses Mal zum Thema „Die fliegende Cola-Flasche und andere Fortbewegungsmittel“.

 

Worum ging es in den beiden Wettbewerbsrunden des Schuljahres? 

Der erste Wettbewerb im August 2009 hatte den Titel „Chemische Scheren“.

Hier ging es natürlich nicht um Scheren im eigentlichen Sinne: Wie lassen sich langkettige Verbindungen so „zerschneiden“, dass sie ihre Eigenschaften verlieren. Die SchülerInnen fanden in zahlreichen Versuchen mit Joghurt, Götterspeise und Tortenguss heraus, dass Enzyme diese Aufgabe - häufig unbemerkt - im Alltag z. B. in Waschmitteln oder auch im Katzenfutter übernehmen.

„Nebenbei“ beobachteten sie, dass eine mit frischer Ananas hergestellte Quark-Johurtspeise nach einiger Zeit wegen des Ananasenzyms Bromelain ungenießbar wird.

Der Frühjahrswettbewerb „Manche mögen’s heiß“ stand ganz im Zeichen des Jahres der Energie. Da Energiefragen auch bei chemischen Reaktionen eine bedeutende Rolle spielen, sollten die Schüler herausfinden, bei welchen Reaktionen Wärmeenergie entsteht und bei welchen Wärmeenergie benötigt wird.

Zu testende Reaktionen waren z. B. Pizzabrötchenbacken, ein Vulkanversuch oder das Zersetzen von Bleistiftspitzern und Brausetabletten durch Säureeinflüsse. Auch die Wirkung von Katalysatoren auf Wasserstoffperoxid musste beobachtet werden, wobei Pilze und Kartoffeln zum Einsatz kamen.

 

Gleich nach den Sommerferien geht es weiter: Die neue Staffel mit interessanten Aufgaben ist bereits in Planung.

 

 



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