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Pizza, Pasta und italienische Oper

Sechs Schülerinnen und Schüler der Anne Frank Realschule waren für eine Woche Gäste ihrer italienischen Partner am Istituti A. Volta in Bari. Zusammen mit türkischen und ungarischen Schülerinnen und Schülern erkundeten sie die Stadt und waren unterwegs auf den Pfaden der Kultur und Traditionen, der Kunst, der Geschichte, des Sports und der kulinarischen Köstlichkeiten.

Ihre Erkenntnisse hatten sie anschließend multimedial zu verarbeiten und den Schülerinnen und Schülern des Istituti A. Volta zu präsentieren.

Bari ist die Stadt des heiligen Nikolaus, denn dessen Reliquien ruhen in der Basilika St Nicola und die Anne-Frank-Schülerinnen und Schüler waren überrascht zu erfahren, dass der Heilige Nikolaus ein schwarzer Mann war – so glauben es zumindest die Menschen in Bari. Kaum zu glauben war auch die Erkenntnis, dass die Fischer Tintenfische in den Kopf beißen, um sie zu töten und danach den Oktopus entweder vielfach auf Steine schlagen oder mit einem Holzschläger bearbeiten, so dass die Tentakeln essbar werden.

Überhaupt gab es in Bari vieles zu entdecken. Wunderschön restaurierte Kathedralen, Klöster, Theater und Stadtteile – entweder typisch italienisch mit engen Gassen, rausgehängter Wäsche und vielen Heiligenbildern, oder von einem Bruder Napoleons geplant mit quadratischem Stadtbild und vielen Jugendstilhäusern.

Die leckeren Mandarinen, frisch vom Baum gepflückt, Foccacia – eine Art Brot, das natürlich in Bari am besten ist, Pizza (hauchdünn und knusprig aus dem Holzofen) und Pasta überzeugten die Schülerinnen und Schüler.

Natürlich gehört zu Italien auch Oper und Gesang. Die Schülerinnen und Schüler konnten einen Abend mit Liebesliedern aus italienischen Opern erleben und waren tief beeindruckt von der Stimmgewalt der Sänger.

Ein Ausflug zum Castel del Monte und zur weißen Kathedrale von Trani rundeten den Besuch ab.

„Wie war’s?“ so fragten die Mitschüler und die Antwort war „Das Tollste, das ich je erlebt habe“. Dies bezog sich insbesondere auf das unbeschwerte Miteinander der jungen Europäer und die Vertrautheit im Umgang miteinander.

Die Begegnung wurde gefördert mit Mitteln der EU.



 

Das Bild 1 zeigt die Schülerinnen und Schüler mit ihren italienischen Partnern beim Abschied am Flughafen in Bari, ganz links Dagmar Ruthmann (begleitende Lehrerin) 3. von links Maria Kuhn (Projektleiterin)

 


Bild 2 zeigt Schülerinnen und Schüler in einer internationalen Gruppe bei der Vorbereitung der multimedialen Präsentation.



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