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Niederländisch an der Anne Frank Realschule

 

>>Zo dicht bij  - so nah<<

 

Im wahrsten Sinne des Wortes sind die Niederlande bzw. Niederländisch nahe liegend.

Von Ähnlichkeiten in Wörtern (wie z.B.: reis – Reise; dier – Tier; regen – Regen) über Entsprechungen in Redewendungen (wie z.B.: appels met peren vergelijken – Äpfel mit Birnen vergleichen) bis hin zu gleichen Satzbaukonstruktionen (wie z.B.: De man eet een appel – Der Mann isst einen Apfel) begegnet man also vielen bekannten Sprachkonstruktionen, die nicht nur beim Verstehen, sondern auch beim Erlernen der Fremdsprache helfen. 

 

Ebenfalls kann man so schnell über die Grenze fahren und Niederländisch direkt beim Einkaufsbummel in Enschede, Winterswijk, Haaksbergen,… anwenden.

 

Trotz dieses nahen Kontakts der beiden Länder und Sprachen gibt es natürlich auch sprachliche und kulturelle Unterschiede und Überraschungen. Diese sind genauso Teil des Niederländischunterrichts wie der Spracherwerb.

 

In Klasse 6 findet ein erstes Kennenlernen mit der Sprache und dem Nachbarland statt. Zentral stehen landeskundliche und kulturelle Themen (wie z.B.: die niederländischen Provinzen und das Sinterklaasfest), aber auch einfache Satzkonstruktionen (wie z.B.: Formulierungen zum Sich Vorstellen, zur Familie, Hobby, Schule) und grammatische Regeln (wie z.B.: die Artikel, die Personalpronomen und die Zeitform „Präsens“). In Form von Liedern, Bildern, Rätseln, kurzen Texten und Aufgaben begegnen die SchülerInnen der zweiten Fremdsprache.

 

Ab Klasse 7 wechselt das Fach dann in den Differenzierungsbereich und wird damit bis zur Klasse 10 zu einem 4. Hauptfach.

 

Nun beginnt das Fremdsprachenlernen mit dem Lehrwerk „Taal Vitaal op school“. Im Laufe der Schuljahre werden beide Bände im Wechsel mit landeskundlichen und kulturellen Themen, wie u.a. Feste, Essgewohnheiten, Wohnen, Nederland – Waterland, die Niederlande während der Besetzungszeit behandelt. Verschiedene Textsorten (Briefe, Nachrichten, Bildergeschichten, Tagebucheinträge, Sachtextanalysen) werden ebenso verfasst wie das Lesen und Bearbeiten von niederländischen Jugendbüchern ein wichtiges Element des Fachunterrichts ist.

 

Ergänzt wird der lehrbuchgestützte Spracherwerb durch Einsatz von authentischen Texten und Kommunikationssituationen (wie z.B.: Rundfunk- u. Fernsehsendungen, aktuelle Zeitungen etc.).

 

Begleitet wird dieser Unterricht an der Schule von einer Auswahl folgender Aktivitäten, die in verschiedenen Jahrgangsstufen stattfinden können:

 

  • Markt- und Bibliotheksbesuche in Enschede/Winterswijk
  • Besuche aktueller grenznaher Ausstellungen 
  • Projekt „Kijkdoos: Mijn droomkamer“ 
  • Schülerbegegnungen mit dem Gerrit Komrij College, Winterswijk und Het Assink, Haaksbergen 
  • Teilnahme an Gedenkfeierlichkeiten zum Zweiten Weltkrieg und seiner Opfer am 4. Mai in der Partnerstadt Haaksbergen
  • Tagesfahrten mit diversen Zielen (u.a.):

        • Aalten,  Museum Markt 12
        • Assen, Kamp Westerbork
        • Amsterdam, Hollandse Schouwburg
        • Enkhuizen, Zuiderzeemuseum

  • Vereinzelt Möglichkeit der Durchführung des Schülerbetriebspraktikums in Klasse 9 in ndl. Grenzstädten nahe Ahaus

 

 „Ha, Hollands? – Nee, Nederlands!“1

Kann man auch einfach „Holländisch“ sagen?

Eigentlich sollte man richtigerweise immer vom Niederländischunterricht sprechen, da Holland nur die beiden Provinzen Noord-Holland und Zuid-Holland meint.

Da die Grafschaft „Holland“ aber im 17. Jahrhundert als eine der einflussreichsten Provinzen galt, hat sich dieser Teil des Ganzen eingebürgert und weit verbreitet. Auch – oder gerade weil? – sie so umgangssprachlich ist.

 

Fachschaft Niederländisch

 1 Titel eines Lehrwerks des Mewi-Verlags

  

 

Wichtig:

Realschulabsolventen, die anschließend zum Gymnasium überwechseln, haben mit dem Niederländischunterricht von Kl. 7 - 10 die

fremdsprachlichen Mindestanforderungen für die Erlangung der Hochschulreife (Abitur)

erfüllt und brauchen in der Oberstufe des Gymnasiums keine 

2. Fremdsprache zu belegen bzw. neu zu erlernen.