Europaschule

 

Lebenslanges

 

 

 

Kurz notiert:

 

Tag der offenen Tür für die zukünftigen Fünftklässler

 

Samstag  20.01.2018            09:30 - 12:00 Uhr

 

Der Tag der offenen Tür beginnt um 9:30 Uhr mit einer kurzen, gemeinsamen Einführungsveranstaltung in unserer neuen Aula. Anschließend findet ein geführter Rundgang in Kleingruppen durch die Schule statt.

 

 

Vorgezogenes Anmeldeverfahren vom 02.02.-08.02.2018 für das Schuljahr 2018 / 2019

 

Fr.  02.02.2018  10:00-16:00 Uhr

Mo. 05.02.2018  08:00-12:30 Uhr

             und   14:00-18:00 Uhr

Di. 06.02.2018    08:00-12:30 Uhr

             und    14:00-18:00 Uhr

Mi. 07.02.2018   08:00-12:30 Uhr

Do. 08.02.20      08:00-12:30 Uhr

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Skischulfahrt 2017

 

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Schulkooperation bei Stolpersteinreinigung

Am 10. Dezember dieses Jahres ist es 76 Jahre her, dass die 22 letzten jüdischen Bürger aus Ahaus ins Ghetto nach Riga verschleppt wurden.


Um die Erinnerung nicht nur an diese, sondern an alle ermordeten und verfolgten Juden wieder aufzupolieren, haben Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule (Klasse 9c) sowie der Canisiusschule (Klasse 9b) mit ihren Lehrerinnen Sabrina Hölscher und Maren Schulte Ende November die 57 Stolpersteine in Ahaus gereinigt. Die vom Künstler Gunter Demnig in den Jahren 2005 bis 2011 verlegten Steine, die vor 15 früheren Wohnstätten liegen und auf deren Messingoberflächen Namen und Daten der in der NS-Zeit Ermordeten und einiger Überlebender eingraviert sind, wurden von ihrer dunklen Patina befreit und wieder auf Hochglanz gebracht. Die Kooperation beider Schulen bei der Stolpersteinreinigung gibt es schon seit mehreren Jahren. Während seitens der Anne-Frank-Schule an die Erinnerungsarbeit der "Stolperstein-AG's" von 2003 bis 2013 angeknüpft wird, die Dokumentationen zu zehn der jüdischen Familien herausgaben, gedenkt die Canisiusschule mit dieser Aktivität vor allem acht ihrer vielen jüdischen Schülerinnen, deren Namen auf Stolpersteinen verewigt sind.

 

 

 

Jüdische Schülerinnen der Canisiusschulen auf Stolpersteinen (Schulzeit in Klammern)
- Frieda Gumpert, geb. 10.09.1898, Tochter des Viehhändlers Aser Gumpert, Wüllener Straße (1912-1914)
- Julie Weinberg, geb. 30.09.1905, Pflegetochter des Viehhändlers Moses Bendix, Coesfelder Straße (1915-1923)
- Regina Gumpert, geb. 16.04.1909, Tochter der Kauffrau Julia Gumpert, Bahnhofstraße (1917-1925)
- Hilde de Jong, geb. 23.04.1913, Tochter des Viehhändlers Moses de Jong, Coesfelder Straße (1922-1930)
- Ilse de Jong, geb. 29.08.1914, Tochter des Viehhändlers Moses de Jong, Coesfelder Straße (1923-1928)

- Thea Schlösser, geb. 08.07.1924, Tochter des Viehhändlers Rudolf Schlösser, Querstraße/heute Wessumer Straße (1934-1938)
- Marga Cohen, geb. 23.10.1924, Tochter des Hutmachers Moritz Cohen, Hochstraße/heute Wallstraße (1934-1938)
- Miriam Cohen, geb. 09.09.1929, Tochter des Hutmachers Moritz Cohen, Hochstraße/heute Wallstraße (1945/46)
Die letzen vier Schülerinnen überlebten den Holocaust - ebenso wie sieben Mädchen aus den beiden Familien Löwenstein, die auch Canisius-Schülerinnen waren, für die es aber keinen sowie nur einen Sammel-Stolperstein (van-Delden-Straße) gibt.

 

                Hilde de Jong                                                Ilse de Jong

 

Dokumentationen der AFR-Stolperstein-AG's zu jüdischen Familien (Texte, Bilder, Stammtafeln)
- Auf der Suche nach Henny de Jong - Brief, 2004/5
- Auf der Suche nach Julia Gumpert - Tagebuch, 2005/6
- Briefe an Thea (Schlösser) - 2006/7
- Auf der Suche nach Ilse de Jong - Tagebuch, 2007/8
- Auf der Suche nach Marga Cohen - Tagebuch, 2007/8
- Auf der Suche nach Josef Cohen - Tagebuch, 2008/9
- Auf der Suche nach Werner Gumpert - Tagebuch, 2008/9
- Briefe an Julchen (Weinberg) - 2009/10
- Briefe an Onkel Mor (Moritz Winkler) - 2010/11
- "An Ahaus hat er immer gehanden"/Doku zu Erich Gottschalk - 2011-13
Jede Doku ist für 5 € zu beziehen bei Hermann Löhring (Tel.: 02561-8871)

 

 



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